Wissenswertes über die für das Projekt ausgewählten Inkunabeln

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Der „Kirchenlehrer“ Albertus Magnus (13. Jahrhundert) kannte auch das gesamte einschlägige Material der profanen Wissenschaften und hat es den Zeitgenossen vermittelt. 

Das „Catholicon“ des Johannes Balbus de Janua (von Genua), ebenfalls ein Dominikaner des 13. Jahrhunderts, ist ein umfassendes Lexikon, das im 15. Jahrhundert so wichtig schien, dass es Johannes Gutenberg nach der Bibel als eines der ersten Bücher der neuen Buchdruckerkunst vervielfältigte.  

Der Franziskaner Bartholomaeus Anglicus schrieb 1235 eine weitverbreitete Enzyklopädie mit naturwissenschaftlicher Ausrichtung.

Das Hauptwerk des Bischofs Isidor von Sevilla (von Spanien) („Kirchenlehrer“, gest. 636) sind die „Etymologiae“, die eine ausgezeichnete Zusammenschau der klassischen und christlichen Kultur bietet. In dieser Enzyklopädie sind auch Fachgebiete wie Medizin, Erdkunde und Schifffahrtskunde behandelt.