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Der römische Autor Plinius d. Ältere (gest. 79 n. Chr.) hat als erster in enzyklopädischer Kompilation alle Erscheinungen der Natur in überlegter Ordnung dargestellt.  

Die Weltchronik des Kölner Kartäusers Werner Rolevinck reicht von der Erschaffung der Welt bis zu seiner Gegenwart im 15. Jahrhundert und verbindet biblische und profane Chroniken.   

Der Franziskaner Bartholomaeus Anglicus schrieb 1235 eine weitverbreitete Enzyklopädie mit naturwissenschaftlicher Ausrichtung.

Das gilt auch für die Weltchronik des Nürnberger Arztes Hartmann Schedel, mit 1800 Holzschnitten das am reichsten illustrierte Werk der Frühdruckzeit, das auch in deutscher Übersetzung verbreitet wurde und heute noch großes Interesse findet.